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Italien

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Von Düsseldorf flogen wir nach Neapel und wurden am Flughafen von unserer örtlichen Reiseleitung begrüßt. Die Fahrt vom Flughafen zum Hotel war schon sehr spannend, aufgrund der vollen Straßen, jeder Menge Hubkonzerten und Motorroller-Fahrern…Im Hotel angekommen, wurden erst einmal die Zimmer bezogen und dann machten wir uns auf den Weg, um Neapel zu erkunden. Leider kamen wir nicht weit, da ein riesen Gewitter aufzog. Also machten wir es uns stattdessen an der Hotelbar gemütlich.

Gutgelaunt ging es zu Fuß am nächsten Morgen bei herrlichem Sonnenschein und hohen Temperaturen durch die lebhafte Metropole Süditaliens. Im Dom sahen wir den Stadtpatron Neapels, den Januarius. Auf dem Weg zum Hafen lagen noch die Oper San Carlo und die Galleria Umberto, die elegante Einkaufspassage im Jugendstil. Nach einer kleinen Stärkung, natürlich einer Pizza Napoli, ging es auf eigene Faust durch die engen Gassen der Altstadt weiter.

Nach dem Frühstück nahmen wir Abschied von Neapel und genossen bei einer Rundfahrt auf der sorrentinischen Halbinsel, die Ausblicke auf Bergdörfer, Olivenhaine und Zitrusplantagen. Wir bummelten durch die vielen kleinen Gassen Sorrents und gelangten zum Mittelpunkt der Stadt, der Piazza Tasso mit dem Monument des Dichters Torquato Tasso. Weiter ging es dann zu einer weiten Tuffsteinterrasse, die durch die bezaubernde Lage bei einer kleinen Erfrischung zum Träumen einlud.
Bei einem Mittagssnack auf einem Landgut wurde uns die Herstellung von Mozarella und anderen italienischen Spezialitäten erklärt und gezeigt. Die Produkte aus der eigenen Herstellung wurden auch glücklicherweise zum Verkauf angeboten, was einige von uns in einen Kaufrausch verfallen ließ.
Am 4. Tag fuhren wir mit der Fähre zur Felseninsel Capri. Auf Empfehlung unserer Reiseleitung unternahmen wir eine Boots-Inselrundfahrt und konnten die wundervollen bizarren Felsformationen besichtigen und einen Blick in die berühmte blaue Grotte werfen. Auf der Insel ging es zunächst einmal mit einem Bustransfer entlang der kurvenreichen Straßen mit sensationellen Ausblicken hoch nach Anacapri, dem Hauptort der Insel. Nach einem Mittagssnack besichtigten wir noch die Villa S. Michele in Capri, die von einem prachtvollen Garten umgeben ist. Nach einem Bummel durch die Altstadt Capri’s ging es zurück ans Festland und zu unserem Hotel.

Nach dem Frühstück brachte uns der Bus in die Nähe des noch aktiven Vesuv-Kraters. Das letzte Stück gingen einige von uns zu Fuß, obwohl der Aufstieg bei fast 35 Grad schon sehr anstrengend war. Wir wurden zur einen Seite mit einem Blick in den Krater, voller Schwefelschwaden und dampfender Stellen und zur anderen Seite mit einem wunderbaren Blick über den Golf von Neapel belohnt. Nach einer entspannten Mittagspause ging es weiter zur Ruinenstadt Pompeji. Während des Rundganges durch die Ausgrabungen wurde am Forum, in den Thermen, Theatern und Wohnhäusern der Alltag der Bewohner wieder lebendig. Von den Anstrengungen des Nachmittages bei über 40 Grad konnten wir uns am Ende des Rundganges mit kalten und frisch gepressten Orangensäften erholen.

Der 6. Tag war für alle zur freien Verfügung und wurde unterschiedlich genutzt. Einige blieben im Hotel, anderen liefen von Sant Agata nach Sorrent, aber die meisten fuhren mit dem Bus nach Sorrent. Der Großteil wollte noch ein bisschen Shoppen gehen oder einfach nur durch die bunten engen Gassen bummeln. Mein Tipp für alle war, dass wir uns zur Mittagszeit an der Marina Grande treffen, wo es einige urige kleine familienbetriebene Lokale gibt, wo man hervorragend frischen Fisch essen kann. Am späten Nachmittag fuhren wir glücklich, zufrieden und müde zurück zum Hotel.

Am letzten Tag kam noch ein weiteres Highlight dieser Reise… die kurvenreiche Fahrt entlang der schönsten Küste mit ihren atemberaubenden Ausblicken über Positano nach Amalfi. Unterwegs waren wir alle sehr beeindruckt von der engen Straße, auf der man stellenweise kaum zwei Autos nebeneinander vermutete und dann erstaunte es uns umso mehr, dass der Bus neben den Autos noch durch passte. Von Amalfi unternahmen wir zunächst eine Bootsfahrt entlang der Küste, auf der wir vorher mit dem Bus entlang gefahren waren. Nach der Bootstour besichtigten wir den phänomenalen Dom Amalfi‘s und das quirlige kleine Zentrum. Eine Oase der Ruhe fanden wir in Rafello. Wir besichtigten die Villa Rufolo und konnten den fantastischen Blick über die Bucht von Salerno genießen.

In Ravello sind in den Sommermonaten viele kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel Ballettaufführungen oder klassische Konzerte. Die Bühne wird in den Hang gebaut, sodass man von seinem Platz auf die Bühne schauen kann und im Hintergrund die Bucht von Salerno zu sehen ist. Ein spektakuläres und unvergleichliches Ereignis.

Wiedermal ging eine tolle Reise viel zu schnell zu Ende.

Tag 1
begann schon ganz spektakulär. Einige Gruppenteilnehmer trafen sich am Büro zum gemeinsamen Bustransfer zum Flughafen. Fröhlich und gut gelaunt warteten wir auf den Bus – der leider nicht kam… Nach einigen Telefonaten erfuhren wir, dass der Bus einen Unfall hatte. Daraufhin brachte uns ein anderer Bus noch rechtzeitig zum pünktlichen Check In.
Mit der Air Berlin Q400, einer zweimotorigen Turboprop flogen wir nach Florenz. Dort trafen wir unseren Reiseleiter Antonio, der uns, trotz des Gewitters, gutgelaunt empfing und mit uns nach Montecatini Terme zu unserem Standorthotel Francia & Quirinale fuhr.
Den Rest des Tages hatten wir zur freien Verfügung, den wir mit der ersten Besichtigung des Ortes verbrachten.

 Tag 2
Nach einem gemeinsamen Frühstück fuhren wir mit Maria, unserer Reiseleiterin für diesen Tag, zunächst nach Lucca. Unser Spaziergang durch das beschauliche Lucca führte uns zum Dom, zur Kirche San Michele und weiter bis zur Piazza del Anfiteatro. Lucca ist von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben, auf der man zum Teil wunderbar Spazierengehen kann.
Nach einer kurzen Mittagspause fuhren wir mit dem Bus zur ehemaligen Hafenstadt Viareggio. Der Hauptort ist eines der bekanntesten Seebäder Italiens. Wir verbrachten einen herrlichen Nachmittag an der Strandpromenade Viareggios.

Tag 3
Bei wunderbarem Sonnenschein fuhren wir mit der Bahn nach Florenz. Mit unserem lokalen Guide besichtigten wir zunächst die Grabmäler der Medici und spazierten dann durch die Altstadt zum Dom. Nach einer ausführlichen Besichtigung des Domes gingen wir weiter an der Piazza della Signioria vorbei zu der ältesten Brücke von Florenz: zur Ponte Vecchio.
Die Ponte Vecchio bietet Passanten nicht nur einen Übergang über den Fluss Arno, sie ist auch Heimstätte für zahlreiche Bewohner und Geschäftsleute der Stadt. Die Brücke wurde mit zahlreichen Häusern darauf erbaut. Früher war sie vor allem von Schlachtern und Gerbern bewohnt, die ihren Abfall direkt in den Fluss kippten. Von dem damaligen Herzog verboten, dürfen seither nur noch Goldschmiede auf dieser Brücke ihre Geschäfte betreiben.
Nach einem Panini – Snack hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung und spazierten in Ruhe durch die Gassen von Florenz. Am späten Nachmittag fuhren wir gemeinsam wieder mit der Bahn zurück nach Montecatini.

Tag 4
Bei bedecktem Himmel fuhren wir durch die sanft geschwungenen zypressenbestandenen Hügel nach Volterra. Der Rundgang durch die etruskische Stadt führte uns an alabastergeschmückten Palästen vorbei.
Auf der Fahrt nach Pisa machten wir noch einen kurzen Stopp an der Fattoria Lischeto. Dort zeigte man uns, wie Käse und Olivenöl produziert werden. Auf der Piazza dei Miracoli in Pisa erwartete uns der nächste lokale Guide. Wir besichtigten den Dom und spazierten am Baptisterium sowie am schiefen Turm vom Pisa vorbei. Danach ging es zurück in unser Hotel.

Tag 5
Wir fuhren erneute durch die schönsten Gegenden der Toskana, die Landschaften der Zypressen und Pinien, der Weinberge und alten toskanischen Bauernhöfe. Unsere Stadterkundung in Siena führte uns bis zur Piazza del Campo mit ihrem marmoronen Brunnen Fonte Gaia. Die Besichtigung des Domes, mit seinem einzigartigen Marmorfußboden und der verschiedenfarbigen Marmorfassade war sehr beeindruckend. Die kurze freie Zeit nutzten wir dazu eine Kleinigkeit zu essen (sehr empfehlenswert bei Gino an der Piazza Mercato – sensationelle Paninis gab es da) und uns auf der Piazza del Campo umzuschauen. Im Anschluss gelangten wir in die Stadt der Türme, nach San Gimignano. Der Gang durch die mittelalterlichen Straßen führte uns bis zu den Befestigungsanlagen, von denen aus sich uns ein weiter Panoramablick öffnete. In der Eisdiele Sergio Dondoli, Weltmeister im Eismachen, genehmigten wir uns ein Gelato bevor wir mit dem Bus zurück zum Hotel fuhren.

Tag 6
Durch ein heftiges Gewitter geweckt, begann der Tag etwas getrübt. An diesem Tag ging es in das Chianti Gebiet… leider bei heftigstem Regen… Die Besichtigung des ersten Ortes Grewe fiel sehr kurz aus, denn alle versammelten sich im Dorfcafe und frühstückten in Ruhe. Bei Ankunft im malerisch gelegenen Weingut Dievole, riss auch der Himmel auf und die Sonne kam wieder durch. Im Weinkeller des Dievole (die Übersetzung: Gott will es) gab es bei einem kleinen Snack die Weinverkostung, die für diese Region so bekannt sind.
Am Nachmittag fuhren wir bei herrlichem Sonnenschein wieder Richtung Montecatini und konnten in dem kleinen Ort Castelina unsere Besichtigung noch nachholen.

Tag 7
Der Tag zur freien Verfügung. Einige Gruppenteilnehmer wollten ausschlafen und ein bisschen Spazierengehen. Andere fuhren nach Florenz, um die Uffizien zu besuchen und ein anderer Teil der Gruppe fuhr mit dem Zug nach Pistoia. Die Stadt liegt zu Füßen der grünen Apenninhügel und ist trotz der zentralen Lage vom Massentourismus verschont und unentdeckt geblieben. Pistoia verfügt über einen der schönsten Plätze der Nordtoskana. Im Dom gibt es unter anderem einen Goldenen Altar zu besichtigen. Die guterhaltene Altstadt lädt zu einem gemütlichen Einkaufbummel ein.
Wieder in Montecatini angekommen, entschlossen wir uns noch nach Montecatini Alto zu fahren. Das toskanische Bergdorf ist der ursprüngliche Siedlungskern von Montecatini. Alto ist durch eine Standseilbahn mit dem Hauptort verbunden. Nach einer kurzen und dennoch sehr interessanten Fahrt mit der Standseilbahn, spazierten wir gemütlich durch Alto. Nach einer kleinen Stärkung ging es zurück zum Hotel. Abends hatten alle viel von Ihrem freien Tag zu berichten.

Tag 8
und es hieß Abschied nehmen… der Vormittag konnte zum Ausschlafen, Koffer packen oder zum letzten Einkauf genutzt werden. Mittags trafen sich alle am Hotel und dann ging es zum Flughafen und zurück nach Düsseldorf.
Als Fazit ist zu sagen, dass es eine wunderbare Reise mit vielen neuen Eindrücken für alle Teilnehmer war und wir trotz eines strammen Programms eine super Gruppe gewesen sind. Leider ging die eine Woche viel zu schnell zu Ende.


Hier sehen Sie die komplette Diashow dieser Sonderreise (Klick aufs Bild):

Landschaftsansicht Toskana Italien
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